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Yamaha: Tourerflaggschiff mit Hightech und Luxus pur

Dokument: NRW, den 26.07.2006 - 12:57 Uhr - geschrieben von redaktion

NRW Themenwelt. (tes) - Sie hat sich längst einen vorderen Platz in den Herzen der reisenden Nation gesichert. Nachdem sie im Jahr 2001 ihren Premierenauftritt hatte, wurde die FJR 1300 europaweit von den Lesern der führenden Fachpresse zum „Bike des Jahres“ gewählt, in Deutschland bereits zum fünften Mal bei der Zeitschrift „Motorrad“.

Jetzt wurde der Trip-Master bereits zum zweiten Mal von den Ingenieuren aufgepeppt. Für noch mehr Sicherheit und Komfort auf dem großen Trip.


(Foto: Die FJR im NRW-on.de Praxistest)

Bei diesem Bike wird bereits auf den ersten Metern der Testfahrt klar: Der schon legendäre 1300 ccm Reihen-Vierzylindermotor liefert mit 133 PS und 126 Nm Leistung und Drehmoment im Überfluss, perfekt abgestimmt auf entspanntes, sportliches Touren mit hoher Laufruhe, nicht zuletzt auch wegen der beiden Ausgleichswellen.

Ob bei Highspeed auf der Autobahn oder auf den immer mehr von Schlaglöchern übersäten Landstraßen – der verwindungsfeste Aluminiumrahmen und die Aluminiumschwinge sind hart im Nehmen. Zusammen mit der 48 mm starken Telegabel und dem Zentralfederbein entstand ein perfekt abgestimmtes Fahrwerk, das dem 292-Kilo-Dampfer gemeinsam mit dem vor Kraft nur so protzenden Aggregat die optimale Performance für einen Sporttourer über alle Bereiche hinweg verleiht.

Großzügig wie eh und je das Platzangebot – Sitzhöhe, der Abstand zwischen Sitzbank und Lenker, die Fußrastenposition, die Dimensionen sind großzügig. Hier fühlt sich selbst ein Fahrer jenseits der 1,90 Meter gut aufgehoben. In den niederen Drehzahlbereichen gleitet die FJR wie von selbst dahin.

Turbinengleich schiebt der 1300er sie mit seinem typischen Pfeifen dahin. Mit der um 2,7 Prozent verlängerten Übersetzung reagierten die Yamaha-Techniker indirekt auf den Ruf nach einem sechsten Gang, wodurch sich auch Tempo 200 jetzt relaxter genießen lässt. Windruck – für FJR-Fahrer ein absolutes Fremdwort.

Dank des neuen Frontschildes, das sich mit einem lässigen Druck auf den Wippschalter um zwölf Zentimeter ausfahren lässt. Und die opulente Verkleidung, deren Seitenteile sich um drei Zentimeter ausklappen lassen, Êsorgt dafür, dass der Fahrer sogar gegenüber Mistwetter resistent wird – das Cockpit wird definitiv zum Trockengebiet.

Doch die neue Verkleidung bietet nicht nur Schutz vor Wind und Wetter, sondern sie erhielt mit dem jüngsten Modellupgrade auch ein völlig neues Ventilationssystem. Aber auch sonst wird Komfort bei diesem Modell ultragroß geschrieben: Sitzbank und Lenker lassen sich individuell auf die Physiognomie des Fahrers und seinen Fahrstil einstellen, für die FJR 1300AS sind Heizgriffe serienmäßig verfügbar und der wartungsfreie Kardanantrieb tut sein übriges. ABS – für die FJR schon seit 2003 eine Selbstverständlichkeit. Doch jetzt kann zudem noch kombigebremst werden, was Gefahrensituationen noch einmal zusätzlich den Schrecken nimmt.

Beim Tritt auf die Hinterradbremse werden gleichzeitig die beiden unteren Kolben der rechten Vierkolben-Bremszange im Vorderrad angesprochen.

Fazit: Die FJR 1300A/AS ist das optimale Motorrad für alle Langstreckenfahrer, die gerne mit optimaler Performance auch sportiv unterwegs sind und dennoch nicht auf Komfort und einen kräftigen Hauch von Luxus verzichten wollen.

 
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